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Vassulas erster Besuch in Armenien Tag 10. Oktober 2003


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Vassulas erster Besuch in Armenien
1. Tag - 10. Oktober 2003
Vassula und Father Nicolau kommen in Armenien an
Vassula und Father Nicolau kamen am 10. Oktober 2003 um 16 Uhr in Eriwan, der Haupt­stadt Armeniens, an und wurden von mehr als 30 WLIG-Lesern, darunter Hamlet und Jemma Zakaryan, Merouzhan Babjanyan, den Ältesten der Bruderschaft und Fräulein Tigranuhi Markosyan (Vassulas Dolmetscherin) begeistert empfangen. Es waren auch andere Armenie­rinnen aus Übersee dabei, die zum "harten Kern" von WLIG gehören und extra nach Armeni­en geflogen waren, um Vassula auf ihrer Rundreise zu begleiten: Arpy Gouloomian, Margo Kupelian und Serbuhi Hairapetian aus den Vereinigten Staaten, Suzy Vardanian aus Austra­lien sowie andere WLIG-Freunde aus der Umgebung.

Sobald Vassula aus dem Zoll kam, wurde sie begrüßt, mit Blumen beschenkt, und es wurde "Alleluja, Alleluja" gesungen. Es war ein sehr froher Augenblick für alle, wie eine Hochzeit nach echt armenischer Tradition, deren Feierlichkeiten noch die nächsten 7 Tage lang an­dauern würden.

Ein Leser von WLIG sagte: " Das war Vassulas erster Besuch in Armenien. Unser Gott war uns Armeniern gegenüber sehr großzügig, dass Er Vassula sieben Tage lang in Armenien bleiben läßt, so dass wir uns reichlich an Gottes Süßigkeit, Zärtlichkeit und liebevoller Freundlichkeit erfreuen können."
Am Vortag von Vassulas Ankunft hatte das Wetter von kalt zu warm gewechselt, manchmal war es sogar richtig heiß!

Nach einer kurzen Pause im Hotel nahmen einige der Organisatoren mit Vassula zusammen das Abendessen ein, lernten einander kennen und sprachen über verschiedene Dinge.



2. Tag - 11. Oktober
Besuch von Matenadaran, Museum der alten Manuskripte
Am nächsten Tag um 11 Uhr morgens besichtigten Vassula und Father Nicolau das berühmte "Matenadaran" in Eriwan. "Matenadaran" heißt "Haus der Manuskripte". Tausen­de von alten armenischen Manuskripten sind dort untergebracht, und es gilt als eines der besten in der ganzen Welt.

Das Matenadaran ist nach dem Begründer des armenischen Alphabeths, dem Heiligen Mesrop Mashtot (362-440) benannt, der im Jahre 405, nach vielen Jahren des Gebetes und der geistes­wissenschaftlichen Forschung, während deren er Gott bat, den Armeniern ein eigenes Alpha­bet zu schenken, eine Vision von der Hand Gottes hatte, die in armenischen Buchstaben schrieb. Es ist interessant zu sehen, wie der Herr Vassula auf ihrem ersten Ausflug zum Matena­daran führte; gerade diese beiden Menschen haben die Gnade erhalten, die Handschrift Gottes zu sehen!


Bild: Das Matenadaran besitzt eine Sammlung von etwa 17.000 Manuskripten, die alle Fach­gebiete von Alt-Armenisch über mittelalterliche Wissenschaft und Kultur bis zu einzig­artigen Meisterwerken anderer früherer Völker umfaßt.

Als wir aus dem Matenadaran herauskamen, versperrte uns eine große Menge von Schulkin­dern den Weg. Eine Ausstellung fand dort statt, und wir mußten eine Weile warten, bevor die Straße frei war, damit wir wegfahren konnten. Sobald wir auf das Auto zugingen, kamen zwei Gymnasiastinnen auf Vassula zu, grüßten sie und sagten: "Sie sind Vassula, wir kennen Sie. Wir haben Ihr Buch gelesen." Dann kam auch ihr Lehrer, der das Buch auch gelesen hatte und ebenfalls von Vassula gehört hatte, dazu.



Der biblische Berg Ararat und Khor Virap
Unser Ausflug ging weiter zum biblischen Berg Ararat und zum Kloster von Khor Virap. Auf dem Weg dorthin hielten wir am Haus des Leiters der Bruderschaft, Hamlet Zakarian, an. Wir ruhten uns aus und nahmen einige Erfrischungen zu uns. Während dieser Zeit antwortete Vas­sula auf einige ihrer Fragen und erzählte von ihren Erfahrungen.

Khor Virap bedeutet wörtlich "Tiefes Loch". In dieses Loch war der Hl. Gregor der Aufklärer geworfen und 13 Jahre lang von dem damals regierenden König Trdat (Tiridates) III. einge­ker­kert worden. Das Loch war mit Leichen und Schlangen übersät. Die geistige und physische Verfassung von König Trdat verschlechterte sich aufgrund weiterer Grausamkeiten, die er be­gangen hatte, bis er seinen Verstand verlor und vom Teufel besessen wurde. In der Zwischen-zeit sah die Schwester von König Trdat in einer Vision, dass nur die Gebete des Hl. Gregor die Lage des Königs verändern könnten. Jeder dachte, dass der Hl. Gregor schon gestorben sei, doch als sie zu dem Loch kamen, dem sich niemand zu nähern wagte, sahen sie, dass er noch lebte. Der Hl. Gregor befreite den König von den Dämonen und machte ihn wieder ge­sund. Er predigte ihm auch. König Trdat wurde nicht nur ein eifriger Christ, sondern erklärte auch im Jahre 301 das Christentum zur Staatsreligion, womit die Armenier zu dem ersten Volk wurden, das das Christentum annahm.

Khor Virap ist deshalb ein wichtiger Ort, den jeder Christ besuchen sollte. Er wird auch "Gefängnis des Hl. Gregor" genannt, und es ist ziemlich geräumig für eine unterirdische Gefängniszelle.

Khor Virap ist auch die Stelle, die in Armenien dem hoch aufragenden Berg Ararat am näch­sten liegt. Die Lage dieses Berges ist wirklich grandios und eindrucksvoll von diesem Ort aus.



3. Tag - 12. Oktober
Besuch des Hl. Etchmiadzin
Am nächsten Tag, Sonntag, dem 12. Oktober, reisten wir früh am Morgen nach Etchmiadzin zur Heiligen Messe. Etchmiadzin bedeutet wörtlich "Der Eingeborene (Sohn) stieg herab". Es bezeichnet die Stelle, wo Jesus Selbst vom Himmel herabstieg, um dem Hl. Gregor dem Auf­klärer zu zeigen, wo Er eine Kirche errichtet haben wollte, indem Er mit einem goldenen Ham­mer auf den Boden schlug. Etchmiadzin ist daher das Zentrum, der Vatikan, der arme­nisch-orthodoxen apostolischen Kirche. Hier befindet sich der Sitz unseres "Katholikos", unseres Papstes.
Der Hl. Gregor ließ die Kirche an dieser Stelle im Jahre 303 n.Chr. bauen, welche jetzt zur Mutterkirche und Kathedrale aller Armenier geworden ist.

Der Hl. Gregor wurde auch der erste "Katholikos" (Haupt) der armenisch-orthodoxen aposto­lischen Kirche.


Anmerkung: Der Hl. Gregor war nicht der erste, der dem armenischen Volk das Christentum brachte. Dies erfolgte durch zwei Apostel Christi: die Hl. Judas Thaddäus und Bartholomäus im 1. Jahrhundert. Aus diesem Grund wird die armenische Kirche "apostolisch" genannt.

Doch durch den Hl. Gregor und König Trdat nahmen die Verfolgungen und Folterungen von Christen in Armenien ein Ende.


Nach dem Mittagessen und etwas Ruhe war es Zeit, in den Saal der Bruderschaft zu gehen, wo das erste öffentliche Treffen um 15 Uhr beginnen sollte. Etwa 2200 Menschen waren ge­kommen, um Vassula zuzuhören. Es wären noch viel mehr gekommen, wenn man einen grös­seren Saal gefunden hätte. Wir hatten viele Probleme damit, einen der größeren Säle zu be­kommen, denn in Armenien ist die Situation völlig anders als in den westlichen Ländern. In den westlichen Ländern kann man jede Saalgröße bekommen, die man möchte, aber die Frage ist, wie man ihn füllt. In Armenien ist es umgekehrt. Viele mußten draußen bleiben, weil der Saal zu klein war. Um einen Saal für irgend eine religiöse Veranstaltung zu mieten, würde man die Erlaubnis der Kirche benötigen. Diese Regel wurde eingeführt, um die Aktivität der vielen verschiedenen Sekten zu begrenzen, die nach dem Fall des Kommunismus im Jahre 1990 nach Armenien eingedrungen waren. Kürzlich wurden sogar noch striktere Maßnahmen ergriffen, um die Sekten in Armenien einzuschränken oder auszuschalten. Die Sekten sind ein Dorn im Auge Armeniens, während die Kirche darum kämpft, das wieder aufzubauen, was durch 70 Jahre kommunistischer Herrschaft unterminiert worden war.
Unser Problem bestand darin, dass, wenn wir versuchen würden, einen Saal für eine geschäft­liche Versammlung zu bekommen, die Anmeldepapiere vorzeigen und die Beschaffenheit des Treffens erklären müßten. Wenn der Eindruck entstünde, dass dieses Treffen einen reli­giösen Charakter hätte, würde man den Antrag sofort ablehnen. Armenien ist ein kleines Land, und die kirchlichen Behörden finden so etwas schnell heraus. Dazu kommt noch, dass die Arme­nier nicht gegen den Willen ihrer Kirche handeln wollen, und so kann man sich die Schwie­rig­keiten der Organisatoren vorstellen, die sie bei ihrem Kampf um einen großen Saal hatten. Schließlich mußten wir uns mit dem kleineren Raum zufriedengeben.

3. Tag - Fortsetzung
Das öffentliche Treffen in Eriwan
Das Treffen begann mit schönen Melodien des Jugendchors. Hamlet Zakarian stellte Father Nicolau vor, der eine mitreißende Rede hielt. Dann legte Bischof Zakarian aus Frankreich, der zu dieser Veranstaltung in Armenien war, sein Zeugnis darüber ab, wie er Vassula und die WLIG-Botschaften in Genf kennenge­lernt hatte. Merouzhan, ein Älterer aus der Bruderschaft, stellte Vassula vor und gab eine Kurzbeschreibung über ihre Treffen, den Friedens­preis und die Beth Miriams.
Da Vassula wußte, dass die Botschaften in Armenien neu waren und weil es ihr erster Besuch war, sprach Vassula über die frühen Jahre der Botschaften; dies wurde von Tigranuhi Marko­syan ins Armenische übersetzt.

Obwohl es unmöglich war, irgend einen Geistlichen der armenisch-orthodoxen Kirche in Armenien einzuladen, waren zu unserer Überraschung ein armenischer Erzbischof und ein Theologe gekommen. Nach dem Treffen wurde der Erzbischof Vassula vorgestellt. Er sagte: "Ich bin zufällig hier. Ich habe Ihren Botschaften zugehört, und ich sage Ihnen: machen Sie mit Ihrer Mission weiter."


Vorbereitungen
Die Vorbereitungen zu Vassulas Besuch in Armenien hatten schon vor etwa drei Jahren begonnen. Armenien ist eine Nation, von deren Bevölkerung so viele in der Welt verstreut leben wie in Armenien selbst. Es gibt mehrere sehr alte, etablierte armenische Gemeinden im Iran, Libanon, in Ägypten, Syrien, in der Türkei, in Georgien und auch einige neu gegründete wie in den USA, Kanada, Australien, Russland und in den meisten europäischen Ländern. Des­halb war die Arbeit von drei verschiedenen Ländern aus durchgeführt worden: Arme­nien, den USA und Australien.
Jesus geht uns immer voran und bereitet die notwendigen Schritte vor, ehe wir damit begin­nen können, etwas zu tun. Er hat Seine Botschaften auch in Russland verbreitet. Von Russ­land aus hatte das kleine russische WLIG-Heft den ganzen Weg in alle 15 früheren Sowjet-Republiken zurückgelegt, eine davon war Armenien.

Als die im Ausland lebenden Armenier die Eingebung hatten, Vassula nach Armenien einzu­laden, um die WLIG-Botschaften zu verbreiten, brachte Gott sie in Kontakt mit Menschen in Armenien, die bereits das kleine russische WLIG-Heft gelesen hatten und ebenso eifrig bei der Sache waren.


Wir begannen, ein kleines Heft mit ausgewählten Botschaften zu übersetzen und zu drucken, stellten eine Audio-Kassette von dem gleichen Heft dar, synchronisierten eine von Vassu­las englischen Video-Kassetten und verteilten alles gratis unter die Leute. Es wurde gut aufge­nommen. Als das geschah, arbeiteten einige von uns an der Übersetzung und an der Heraus­gabe des ersten Bandes, während andere sich mit der Organisation von Vassulas Besuch be-fassten.

4. Tag - 13. Oktober

Besichtigung des Geghart-Klosters und Jesu Botschaft für Armenien
Am 13. Oktober besichtigten wir das Geghart-Kloster, das ziemlich alt ist und zum Teil aus einem Berg herausgemeisselt worden war. Im Inneren kann man die untereinander verbun­denen Kirchen betreten. Obwohl das Kloster schon vor dem 4. Jahrhundert bestanden hatte, war die Haupt-Kathedrale im Jahre 1215 erbaut worden. Ihr derzeitiger Name kann auf das 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden, als die Lanze (Geghart), die die Seite Jesu durchsto­chen hatte, dorthin gebracht worden war und jahrhundertelang dort aufbewahrt wurde. Die­selbe Lanze wird jetzt im Etchmiadzin-Museum ausgestellt.
Etwa 20 Personen unserer Gruppe beteten und sangen Preis- und Loblieder vor dem Altar, geführt von Father Nicolau und einem örtlichen Priester, der für die WLIG-Botschaften offen war. Während des Gebetes sagte Vassula ruhig zu Suzy, die neben ihr stand, dass Jesus eine Botschaft geben wollte und bat Suzy, ein Blatt Papier und einen Stift zu bringen. Vassula ging

nach vorne zum Altar und begann, die Botschaft aufzuschreiben. Jeder der Anwesenden kniete sich hin und weinte leise.

Dies ist die Botschaft:

"Ich, der Herr, segne Mein Volk Armenien, möge ihr Geist dem Meinen treu bleiben...ic"


Später am Nachmittag kamen alle, die an der Übersetzung und der Herausgabe der Bücher beteiligt waren, mit Vassula bis zum Abendessen zusammen, und man besprach verschiedene Themen. Vassula drängte sie, sich mit der Übersetzung und der Fertigstellung der WLIG-Bücher zu beeilen, da Armenien hier ein bisschen im Hintertreffen ist. Vassula schlug vor, dass pro Jahr zwei oder drei Bände herausgegeben werden sollten, damit man mit allen Bot­schaften Schritt halten könnte.

5. Tag - 14. Oktober 2003
Öffentliches Treffen in Ijewan
Sofort nach dem Frühstück brachen wir auf nach Ijewan, das etwa 3 Stunden Fahrtzeit von Eriwan entfernt liegt. Auf dem Weg hielten wir an und hatten einen üppigen Fisch-Snack am Ufer des berühmten Sewan-Sees. Der Sewan-See ist das wichtigste Wasserreservoir Arme­niens. Wir kamen gerade rechtzeitig zu dem öffentlichen Treffen, das um 15 Uhr begann. Der Saal war überfüllt, und viele junge Menschen waren da. Während seiner Einführung kündigte Merouzhan den Zuhörern an, dass Jesus am Vortag eine Botschaft gegeben hatte, und dass er sie vorlesen werde. In diesem Augenblick standen alle auf, machten das Kreuzzeichen und blieben stehen, während Merouzhan die Botschaft vorlas. Vassula war erstaunt, wie viel Ehr­furcht die Armenier für solch eine Offenbarung Gottes haben. Während Vassula die Bot­schaften zusammen mit der Dolmetscherin Tigranuhi vorstellte, fühlten wir all stark die Ge­genwart des Heiligen Geistes. Was für eine warme und elektrisierende Atmosphäre; viele Menschen weinten leise.

Vor der Rückfahrt nach Eriwan gingen wir alle einschließlich des Jugendchors in das Haus eines der Organisatoren, wo ein leichtes Abendessen für uns vorbereitet war. Wir assen, sangen und tanzten und feierten dieses unvergleichliche Ereignis.


Später erinnert sich Father Nicolau:

"Der Balkon war voller Kinder, und ich sagte zu Gott, dass ich zu den Kindern sprechen werde; doch da unterbrach Er mich und sagte: 'Weißt du nicht, dass all diese Alten auch Meine Kinder sind'?..." Und so sprach Father Nicolau zu "allen Kindern".



6. Tag - 15. Oktober
Besuch des Völkermord-Mahnmals und des Museums
Armenien hat als altes Land eine lange politische und religiöse Geschichte. Dementsprechend gibt es viele Sehenswürdigkeiten, und wir wollten Vassula und Father Nicolau zu so vielen Stätten wie möglich fahren, soweit die Zeit es erlaubte.
Einer der meistbesuchten Orte, wohin wir auch Vassula und Father Nicolau am Mittwoch, den 15. Oktober brachten, sind das Museum und das Mahnmal, erbaut im Gedenken an die 1,5 Milli­onen Armenier, die während des Völkermordes von 1915 getötet worden waren. Das war der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts, und es ist immer noch eine grosse offene Wunde für uns Armenier; wir müssen gewiss sein, dass Gott immer noch mit uns ist und dass Er uns nicht vergessen hat.

Bild Mitte:

Kloster von St. Geghart - 13. Oktober:

wo Vassula eine Botschaft aufschreibt, die sie von Jesus für das armenische Volk bekommt.

Die Botschaft steht oben (bzw.links)
Bild rechts:

Ewige Flamme im Inneren der Gedenkstätte für die Opfer des Völkermordes von 1915.

Vassula legte Blumen nieder, und Father Nicolau verbrannte Weihrauch und betete nach orthodoxer Tradition für die Opfer.
Bild unten:

Tzitzernakaberd:

Mahnmal errichtet im Gedenken an die 1,5 Millionen Armenier, die im Jahre 1915 durch ein Massaker starben als Opfer des ersten Völkermordes des 20. Jahrhunderts

Am gleichen Nachmittag arrangierten Merouzhan und Tigranuhi ein Video-Interview mit Vassula. Folgendes ist lediglich ein Ausschnitt aus diesem Video:


"Was haben sie an dieser Nation bemerkt, die als erste das Christentum angenommen hat, im Vergleich zu anderen Nationen?"
Vassula: "Ich habe bemerkt, dass es einen großen Unterschied zwischen den Armeniern und allen anderen Völkern gibt. Sie bekreuzigen sich, wenn man den Namen Gottes erwähnt. Als wir bei dem Treffen in Ijewan die Sonderbotschaft vorlasen, die unser Herr für Armenien ge­geben hatte, standen alle auf... Sie dürsten nach Gott, sie haben großen Durst..."
"Was möchten Sie den Armeniern sagen?"
Vassula: "Ich möchte aus all diesen Botschaften den Armeniern folgendes sagen: Ich möchte, dass ihr vertraut mit Gott werdet, so dass Gott täglich euer Heiliger Gefährte wird, euer Freund; nur dann werdet ihr Ihn in eurem Herzen spüren..."

7. Tag - 16. Oktober
Abschiedsessen und ...
Am Donnerstag, den 16. fand das Abschiedsessen mit den Ältesten der Gemeinschaft und ihren Familien statt, mit dem Jugendchor, denen, die bei Vassulas Besuch mitgeholfen hatten und mit einigen Leuten, die Zeugnis darüber ablegen wollten, wie die Botschaften vom "Wahren Leben in Gott" ihr Leben beeinflusst hatten. Die Atmosphäre war sehr intim, so als ob Vassula und Father Nicolau unter Landsleuten wären. Father Nicolau hielt eine Ansprache, ge­folgt von Vassula, die ihre Abschiedsrede hielt und sie ermutigte, die Arbeit fortzusetzen. Sie sagte: "Der Same ist gesät worden; jetzt müsst ihr ihn bewässern."
Father Nicolau: "Ihr seid als Nation sehr stolz darauf, dass ihr die älteste christliche Nation seid. Und ihr habt das Recht dazu, darauf in einer spirituellen Weise stolz zu sein und diese Freude mit dem Rest der Welt zu teilen. Die Kirche von Armenien ist wie unsere alte Mutter. Sie hat uns als Kinder geführt. Sie hat uns mit der Milch aus ihrer Brust genährt, sie hat uns ermahnt, dass wir gut und treu sein sollen, sie hat Schmerzen und Hunger gelitten, und nun ist es an den Kindern dieser Kirche, dieser Kirche treu zu bleiben - der armenisch-orthodoxen, apostolischen Kirche..."

"Es war ein Segen für mich, nach Armenien zu kommen. Ich fahre sehr demütig, erneuert, und sehr aufgeklärt zurück.
Ich kam als Apostel, doch ich fahre als Pilger weg..."

Das Treffen mit den Katholiken und das Anliegen des Beth Miriam
Seit Vassulas Ankunft und auf ihre Bitte hin hatten wir mehrere Tage lang versucht, ein Treffen Vassulas und Father Nicolaus mit dem Bischof der Diözese zu arrangieren. End­lich, nach vielen Anstrengungen, wurde ein Termin vereinbart. Doch einige Stunden vor unserer Verabredung erhielten wir einen Anruf, dass der Bischof unfähig sei, uns zu empfangen.

Da wir den Bischof nicht sehen konnten, entschied Vassula, dass wir direkt den Katholikos in Etchmiadzin besuchen sollten. Wir würden nicht um einen Termin bitten, das dies unmöglich war. Wir würden direkt nach Etchmiadzin gehen; warum nicht dorthin fahren und ihn dort treffen, wenn er da ist. Vassula dachte, dass er, gleich welche Angelegenheit Seine Heiligkeit während des Tages auch zu erledigen habe, etwa um 16 Uhr zurück sein müsse. Wir fuhren also in die Stadt Etchmiadzin, die etwa eine halbe Fahrtstunde von Eriwan entfernt liegt. Wir fuhren geradewegs zur Kathedrale von Etchmiadzin, wo Seine Heiligkeit residiert. Mit wenig Wartezeit und Gebet gelang es Vassula, in Begleitung von Father Nicolau und Tigranuhi, den Katholikos, Seine Heiligkeit Garegin II. zu sprechen, der das Oberhaupt der armenischen apo-stolischen Kirche ist.


Das Treffen mit Seiner Heiligkeit verlief gut, und er war recht zugänglich. Vassula bekräf­tigte, dass der Grund ihres Besuches die Errichtung eines Beth Miriam in Armenien sei, und sie zeigte ihre Unterlagen. Seine Heiligkeit war für dieses Projekt der Häuser der Nächsten­liebe aufgeschlossen und bot ein Gebäude zu diesem Zweck an.
Vassula, ein Werkzeug Gottes für unsere Zeit
Unser Bericht wäre unvollständig, wenn wir nicht einige Worte über Vassula Rydén selbst sagen würden, die ein Werkzeug Gottes ist. Wir erhielten diese wenigen Worte aus keiner anderen Quelle als aus den WLIG-Botschaften selbst:

"Lass jede Faser deines Herzens für Mich leben und dir Enthusiasmus geben, für Mich zu arbeiten; und so wie ein Sklave keinen Lohn verlangt, wirst auch du nie einen Lohn verlangen, sondern Herz und Seele für das Himmelreich geben."

(Jesus in WLIG, 18. Jan.2002)


Vassula hat sich diese Worte unseres Göttlichen Meisters, Jesus Christus, zu Herzen genom-men, ins Innerste ihres Herzens, ... schon so viele Jahre lang. Amen.

WLIG Armenien


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