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Carol Jantzen Mary Magdalena maria magdalena


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Carol Jantzen Mary Magdalena

MARIA MAGDALENA

Die Frau, die bei Jesus blieb

Gott hat es für wichtig gehalten, dass diese Frau in allen vier Evangelien erwähnt werde:

Matthäus 27, 55.56.61; Matthäus 28, 1-10; Markus 15, 40-47; Markus 16, 1-11

Lukas 8, 1-3; Lukas 23, 49.55.56; Lukas 24, 1-11; Johannes 19, 25; Johannes 20, 1-18

Ihr Name

Der Name Maria kommt im Neuen Testament 51 Mal vor. Er ist verwandt mit Mirjam und mit Mara, dem Namen, den Naemi gebrauchte, um ihr Leiden zu schildern, und mit Marah (mit h geschrieben), dem Namen des bitteren Wassers, das Israel bei seiner Wüstenwanderung antraf. Diese Namen bedeuten Bitterkeit, die entweder aus Trauer, Sorgen, Ungehorsam oder Auflehnung entsteht. Gemeinsam mit Maria, der Mutter Jesu, und Maria, die Jesus salbte, hat Maria Magdalena auch Bitteres in ihrem Leben gehabt.

Diese Maria könnte sich unterscheiden von den anderen Marias durch ihren Beinamen. Jesus selbst nannte man den „Nazarener“, weil er aus Nazareth kam. Maria wird Magdalena genannt, weil sie aus der Stadt Magdala stammte. Nicht weniger als vierzehn Mal wird sie in den Evangelien erwähnt, und in jedem wird berichtet, dass sie zu den Ersten gehörte, die Jesus nach seiner Auferstehung sahen.

Zur Zeit Christi war Magdala eine blühende, dicht bevölkerte Stadt an der Westküste des Galiläischen Sees, etwa fünf Kilometer von Kapernaum entfernt (Matthäus 15, 39). Hier wurden Textilien und Farben hergestellt. Es mag sein, dass Maria zu den Wohlhabenden der Stadt gehörte, denn sie diente dem Herrn mit ihrer „Habe“ (Lukas 8, 2). Und doch war der Ort ein schicksalhafter für sie.

Familie

Wir haben keine Angaben über Marias Eltern, ihren Zivilstand noch ihr Alter. Da es für sie möglich war, mit Jesus mitzureisen, nehmen wir an, dass sie zu Hause keine Verpflichtungen hatte.

War Maria Magdalena die Sünderin von Lukas 7?

Der jüdische Talmud bestätigt, dass Magdala eine sündhafte Stadt war. Weil dort in großem Ausmaß Hurerei getrieben wurde, hat man diese Stadt zerstört.

Und unsere Städte? Sind die auch gerichtsreif? Habt Ihr schon die beleuchteten „Wohnmobile“ am Straßenrand der B188 gesehen?

Da Maria aus dieser Stadt kam und Lukas sie zum erstenmal sofort nach der Geschichte der Sünderin erwähnt, meinen manche, Maria sei diese Sünderin gewesen. Das muss wohl als Vermutung gewertet werden. Dennoch ist sie eine sehr alte Meinung, und es gibt Gründe für ihre Wahrscheinlichkeit.

Die Bibel berichtet aber, dass sie unter der Gewalt von sieben Dämonen war. Man kann sich vorstellen, dass sie eine bejammernswerte Frau war, die nicht mehr Herr über sich selbst war, die wahrscheinlich von anderen vermieden wurde. Sie für ausschweifend zu halten, weil sie von Dämonen geplagt war, wäre natürlich zu viel geschlussfolgert. Im Jahr 1324 wurde in Neapel von der Katholischen Kirche das erste „Magdalenen-Haus“ für gefallene Frauen eröffnet. Berühmte Maler, wie Rubens, begannen zu der Zeit, Magdalena als eine wollüstige Frau zu malen. Bis heute hat sie seitens weltlicher Ansicht einen schlechten Ruf. Andererseits erfahren wir, dass jedes Mal, wenn Maria Magdalena erwähnt wird, über ihre Treue und ihren feinen Charakter gesprochen wird. Sie war eine Sünderin im Sinne wie wir es alle sind. (Römer 3, 23: „… denn alle sündigten, und sie reichen nicht an die Herrlichkeit Gottes heran …“) Ob sie die Unglückliche von Lukas 7 war, lassen wir dahingestellt sein.


Dämonische Kräfte

In Lukas 8 lesen wir, dass Jesus Maria Magdalena von sieben Dämonen befreite. Luther übersetzte: „Teufeln“. Die Bezeichnung Teufel behalten wir heute für den Satan selbst, und deshalb sollte es schon „Dämonen“ heißen, wie in neueren Übersetzungen. Es gibt Legionen von Dämonen, die bis heute Menschen plagen oder in Beschlag nehmen. Das Leiden der Maria muss extrem gewesen sein. Durch welche Sünden diese Dämonen Gewalt über ihr Leben erlangten, wird nicht gesagt, aber sie wurden überwältigt von dem, der gekommen war, die Werke Satans zu vernichten.

Eine befreite Seele

Als Jesus das Machtwort über sie sprach, wurde ihre gebundene Seele frei. Ihre verkrampften Glieder entspannten sich, und der Blick ihrer Augen wurde ein ruhiger. Wir dürfen annehmen, dass auch ihre Sündenschuld vergeben wurde.

Jesus hatte hinter diesen traurigen, wilden Augen und dem gestörten Verhalten der Maria einen dienenden Engel gesehen, der ein Segen sein konnte – für ihn und für andere. Als er die Dämonen ausgetrieben hatte, gesundeten ihr Verstand und ihre Nerven; ihre Wangen nahmen Farbe an, und sie wurde ein heiler Mensch.

Nachdem sie ordentlich gekleidet und vernünftig war, war sie bereit, eine von den ergebensten Jüngern Jesu zu werden, denn sie schuldete ihm so viel. Ihre große Liebe und Dankbarkeit kamen zum Ausdruck in ihrer Tätigkeit für Jesus und seine Sache. „Dieser Jesus, der sie so radikal aus der Dunkelheit ins Licht gerettet hatte, sollte über ihr ganzes Leben verfügen, was immer es sie auch kosten sollte.“ Sie war tapfer und mutig und brachte viele Opfer für ihren geliebten Heiland. Sie gab ihm ihr Bestes, ihr Alles.


Maria wusste, dass nur Jesus mächtiger war als Satan. Sie brauchte Schutz vor neuen Angriffen des Feindes. Das große Geheimnis dieser Bewahrung hat sie erkannt: bei Jesus bleiben! Bei Jesus ist man sicher. Haben wir dieses erkannt? Bleiben wir bei ihm? Dann kann der Feind uns nichts anhaben.

Ihr Charakter

Vierzehn Mal wird Maria Magdalena in den Evangelien erwähnt. Acht mal wird sie in Verbindung mit anderen Frauen aufgezählt. Da ihr Name jedes Mal zuerst genannt wird, meint man daraus schließen zu können, dass sie im Dienst für den Herrn an vorderster Stelle stand. Fünf Mal wird sie alleine im Zusammenhang mit der Auferstehungsgeschichte erwähnt. (Markus 16, 9; Johannes 20, 1.11.16.18) Am Kreuz wird sie aber nach der Mutter Jesu und seiner Tante genannt, was verständlich ist (Johannes 19, 25). Die Schrift gibt zu verstehen, dass sie Jesus aufs Äußerste treu war. Offenbar war sie unter den Frauen auch diejenige, die am meisten mitgelitten hat. Sie war dem Johannes ähnlich, indem sie in der Liebe aufs Innigste mit ihrem Herrn verbunden war, ja, vollständig ihm ergeben.

Marias Dienst


Sobald Maria Magdalena befreit war, „verließ sie ihre Netze“, so zu sagen, verließ sie Magdala und begann ihren Dienst für den Herrn. Als eine, die von satanischer Knechtschaft erlöst wurde, nahm sie das Joch des Herrn auf sich und wurde seine Magd. Ihre persönlichen Dienste erleichterten die Reisen von Jesus, bei denen er von Ort zu Ort zog und lehrte. Wir Frauen wissen, was es alles auf einer Reise braucht. Besonders schwierig war es in jenen Tagen, weil man den Weg zu Fuß zurücklegen musste. Maria wusste, was zu tun war, und fasste an, wo sie nur konnte.
Wir lesen nie, dass Jesus oder seine Junger um Geld baten, und dennoch brauchten sie es. Maria und andere Frauen sahen hier eine Möglichkeit, ihre Gaben einzusetzen, und erleichterten das Wanderleben Jesu. Sie sorgten dafür, dass Jesus, der so viel für sie getan hatte, nicht zu kurz kam. Sie teilten mit ihm ihr Habakuk und Gut. Nicht alle, die mit irdischen Gütern gesegnet worden sind, sind bereit, sich aus Dankbarkeit von denselben zu trennen. Auch von den zehn Aussätzigen kam nur einer zum Danken zurück.
Man sollte auch bedenken, dass Jesus seinen Beruf als Handwerker aufgegeben und immer die zwölf Jünger dabei hatte. Diese hatten ebenfalls ihre Berufe verlassen. Jesus hatte sich völlig von seiner Familie getrennt, als er seinen öffentlichen Dienst antrat, und war mittellos. Die Gastfreundschaft, die er und die Jünger unterwegs erleben durften, vermag eventuell das Problem der Versorgung einigermaßen zu erklären, aber der Abschnitt in Lukas ist von großem Interesse, da er weitere Antwort gibt über das Rätsel der Versorgung dieser Männer.

Jesus sagte: „Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes, so wird euch das Übrige alles zufallen“, und: „Niemand verlässt Vater, Mutter usw. um des Reiches Gottes willen, der es nicht hundertfältig wieder nehme.“

Jesus lebte nach diesem Wort. Einige Frauen, darunter die Maria, traten an die Stelle von Mutter und Schwestern. Obwohl er nicht hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte, hatte er doch immer wieder alles, was er brauchte.

Beim Kreuz


Maria Magdalena folgte Jesus nicht nur in guten Tagen nach, sondern begleitete ihn auf seiner letzten Reise von Galiläa nach Jerusalem bis hin zum Kreuz. Sie diente ihrem Herrn, bis die Römer ihn abführten.
Damit hatte die Szene sich geändert: Jesus stand jetzt nicht im Mittelpunkt, inmitten einer Volksmenge, die ihm mit Interesse zuhörte, sondern einsam und alleine vor seinen Richtern. Einige seiner besten Freunde verließen ihn, aber nicht Maria und die Mitverehrerinnen von Jesus.


Nicht sie betrog ihren Meister mit einem Kuss.
Nicht sie verleugnete ihn mit einer untreuen Zunge.
Nicht sie, wie die Jünger, versteckte sich und floh vor der Gefahr.
Sie stand tapfer als Letzte beim Kreuz und als Erste beim Grab.


Die römischen Wächter standen nicht allein beim Kreuz – auch Maria. Zwar stand sie mit andere Frauen in einiger Entfernung und schaute zu, aber sie wollte Jesus nicht aus den Augen verlieren. Alles wollte sie sehen und miterleben. Sind unsere Augen auch so fest auf Jesus gerichtet, dass uns nichts, gar nichts, verleiten kann?
Maria folgte Jesus auf Schritt und Tritt. Sie hörte, wie Forderungen an Pilatus gestellt wurden. Sie vernahm, wie man nach seinem Blut lechzte. Sie hörte, wie Pontius Pilatus das Todesurteil sprach, obwohl er keine vorliegende Schuld fand. Sie war Zeuge, als er aus dem Amtshaus des Pilatus geführt wurde, und weinte, als sie sah, wie er misshandelt wurde. „Sie folgte ihm, als er sein Kreuz nach Golgatha schleppte – auf der Straße, die man später die ‚Via Dolorosa‘ (Straße der Leiden) nannte.“ Sie sah, wie er unter der Last des Kreuzes zusammenbrach. Sie folgte ihm nach zum verhängnisvollen Hügel Golgatha und hörte mit Entsetzen, wie man ihn ans Kreuz nagelte.

Durch tränenüberschwemmte Augen sah sie Jesus am Kreuz an. Kein Zweifel in ihrer Brust! Er war der Sohn Gottes. Er hatte sie aus ihrer Qual befreit. Verachtet und verspottet hing er dort zwischen Himmel und Erde, von vielen verlassen, aber nicht von Maria. Ihre Tränen und Gegenwart unter dem Kreuz sollten den, den sie liebte, trösten. Sie hörte mit zerbrochenem Herzen seine Äußerungen am Kreuz. Sie hörte seinen furchtbaren Todesschrei:

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Sie war hilflos! „Warum? Warum? Warum ist er so verlassen?“ Es war furchtbar.

Aber sie blieb beim Kreuz, bis Jesus sagte: „Es ist vollbracht“, und sah, wie man den Speer in seine Seite stach. Sie hörte die Todeserklärung.
Ein Gemälde in der Louvre in Paris zeigt diese dunkle Stunde, eine Nacht ohne Mond und Sterne. Unter dem Kreuz sieht man eine knieende Figur. Maria Magdalena berührt und küsst seine blutenden Füße.
Der Kreuzgang war für sie nicht ein äußerliches Getue. Jedes Ereignis bewegte sie tief im Herzen. Sind wir schon beim Kreuz gewesen? Starb Jesus persönlich für Carol Jantzens Sünden? für ……… Sünden? Sind seine Wunden die unsrigen geworden? Sind wir geistlich eins mit ihm geworden? Würde der Maler von heute uns in dieser Haltung zeichnen?

Kaum hatte der römische Soldat Jesus für tot erklärt, schon fragten die Frauen sich, wie sie wohl seine Leiche für die Bestattung vorbereiten könnten. Zu ihrem Trost vernahmen sie bald, dass Nikodemus und Joseph aus Arimathia für diesen Zweck gekommen waren.
Lukas 23, 55.56: „Die Frauen, die mit ihm aus Galiläa gekommen waren, gaben ihm das Geleit und sahen sich die Gruft an und wie sein Leib hineingelegt wurde. Dann kehrten sie zurück und bereiteten Spezereien und Salben. Am Sabbat ruhten sie nach dem Gesetz.“

Besondere Erwähnung finden Maria Magdalena und die andere Maria. Sie saßen dem Grabe gegenüber. Es gab vieles, worüber sie nachzudenkcn hatten und das zu verarbeiten war. Sie verstanden diese Geschehnisse nicht so recht.



Im Garten – Die Auferstehung


Am ersten Tag der Woche, als es eigentlich noch dunkel war und die ersten Lichtstrahlen die Dunkelheit über Jerusalem durchdrangen, machte sich Maria als Erste auf zur Gruft. Die Frauen hatten verabredet, in der Frühe zum Grab zu gehen. Sie kamen scheinbar aber nicht alle zur gleichen Zeit an, weil sie in verschiedenen Gegenden wohnten. Sie brachten die vorbereiteten flüssigen Spezereien, um den Leichnam einzubalsamieren. Die Bestattung war in großer Eile geschehen, wegen des Anbruches des Sabbats. Da Nikodemus trockene Gewürze verwendet hatte, meinten sie vielleicht, die würden nicht genügen. Aber höchstwahrscheinlich wollten sie sich einfach noch nicht von Jesus trennen. Sie wollten ihm einen letzten Liebesdienst erweisen.
Liebe zu Christus beseitigt unsere Angst vor dem Tod und dem Grab. Das jüdische Gesetz verbot den Umgang mit Leichnamen, außer dem Allernötigsten. Für Maria gehörte dieser Dienst zum „Allernötigsten“. Unsere Liebe zu Christus beseitigt sogar die Angst vor unserem eigenen Tod.

„Und ob ich schon wanderte im finstern Todestal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.“ (Psalm 23, 4)
Aus den Erzählungen der Evangelisten ist es schwer, die genaue chronologische Abfolge festzustellen. Wir müssen bedenken, dass die Evangelien von vier sehr verschieden gearteten Männern und aus verschiedenen Gründen und Gesichtspunkten geschrieben wurden. Deshalb sollen uns scheinbare Widersprüche nicht beunruhigen. Wir haben genügend Beweise dafür, dass die Schrift zuverlässig ist. „Gerade durch die Mannigfaltigkeit der Berichte wird die jüdische Fabel von einer ‚betrügerischen Abmachung der Apostel‘ völlig abgetan.“ (Jub.-B., Seite 114)
Maria hat die eigentliche Auferstehung des Herrn nicht gesehen. Der Stein wurde ja nicht weggerollt, damit Jesus aus dem Grab kommen konnte! Kein Stein und kein Siegel hatten ihn aufgehalten. Der Stein wurde weggerollt, damit es Zeugen habe. Da die bewaffneten Wächter auf und davon und zum Schweigen verpflichtet waren, hat die ganze Welt das Zeugnis der jüdischen Frauen angenommen, vor allem von Maria. Zudem war es damals nicht angebracht, ja, sogar verboten, dass eine Frau Zeuge stand! Gott hat auch Humor!

Die Feinde Jesu versuchten, seine Auferstehung zu verheimlichen, denn wenn er wirklich der Messias war, waren sie seine Mörder gewesen. Gott selber hat für Zeugen gesorgt. Der Engel lud sowohl Maria als auch die anderen Frauen ein, das Grab zu betreten. Sie gingen hinein und konnten sich überzeugen, dass es wirklich leer war. Nach der Lage der Leinentücher zu urteilen, hatte man Jesus nicht gestohlen. Grabräuber waren nicht so behutsam! In seiner Weisheit fügte Gott es so, dass auch zwei Männer das leere Grab sahen. Der weggerollte Stein hat ja nicht alles ausgesagt.

Maria war nicht nur eine der Letzten beim Kreuz, an dem Jesus als Lamm Gottes starb; sie war auch eine der Ersten beim Gartengrab. Welche große Ehre ließ Gott ihr zuteil werden! Sie als Frau durfte zu den Ersten gehören, die vom leeren Grab erfuhren! Sie durfte es als Erste weitersagen! Und die Feministen behaupten, die Bibel spreche entwürdigend über Frauen! Dafür müssen sie schwer zu findende Beweise bringen!

Maria sagte zu Petrus und Johannes: „Sie haben den Herrn aus der Gruft genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“ (Johannes 20, 2) Petrus und Johannes liefen zum Grab, schauten hinein und gingen nach Hause.

Nicht so Maria! Sie kam wieder, blieb an der Öffnung der Gruft und weinte. Es war Maria einerlei, wer zum Grab kam und wer wieder weg ging. Sie blieb dort stehen, wo sie Jesus zum letzten Mal gesehen hatte, und trauerte. Sie gab ihren Tränen freien Lauf. Wo war er? Was hatten sie mit ihm gemacht? Würde sie ihn je wiedersehen? Sie und seine Nachfolger verstanden noch nicht, was es mit der Auferstehung Jesu auf sich hatte.

Wir können es im Nachhinein nicht verstehen, dass Maria und die Jünger nicht sofort auf seine Auferstehung getippt haben, weil er doch desöfteren darüber gesprochen hatte. Hätten sie damals, als er noch bei ihnen war, seine Worte ernster genommen, wäre es mit seinem Tode leichter gewesen, daran zu denken. Ihre Trauer und ihre Sorge beschlagnahmten sie so sehr, dass die Worte des Herrn in Vergessenheit geraten waren.

Maria wurde für ihre liebevolle Treue belohnt. Der Engel in der Gruft fragte sie:

„Warum weinst du?“

„Sie haben meinen Herrn weggenommen.“

Merken wir: „meinen Herrn“, nicht: „den Herrn“, NEIN, „meinen Herrn“!

Können wir das von Jesus sagen? Ist er Herr unseres Lebens? Hat er das Sagen? Über wen, z.B., freuen wir uns mehr, über unsere Ehemänner, unsere Kinder oder über Jesus?

Marias Liebe zum Herrn beschlagnahmte sie so völlig, dass sie das Gefühl hatte, jeder müsse doch wissen, wessen Leichnam verschwunden war. Es war nicht der von irgend jemandem! Sie wollte von den Engeln wissen, wo er jetzt sei, denn sie wollte ihn besser versorgen. Sie ließ nichts unversucht.
Erstarrt durch den Verlust ihres Meisters, erkannte sie Jesus nicht, als sie ihn sah. Ihre Trauer war so tief und die Augen so verweint, dass sie meinte, es sei der Gartenhüter, der da stand.

Aber plötzlich hörte sie die Stimme, die sie so gut kannte: „Maria.“ Der Ton, in dem er ihren Namen aussprach, packte sie im Innersten ihres Wesens.

Rabbuni“! Das altvertraute aramäische Wort für Meister brach aus ihr heraus, ein Ausdruck ihrer ehrerbietenden Liebe. Sie griff nach seinen Füßen. Doch Jesus ließ nicht zu, dass sie ihn festhielt. Das hat sie aber nicht aus der Fassung gebracht. Jesus lebte! Sie freute sich, wie wenn sie an der Himmelspforte und nicht an der Grabespforte angekommen sei. Sie konnte sich vor Freude kaum halten.

Jemand hat so schön gesagt: „Ohne ihn schmeckt keine Freude recht, aber mit ihm ist auch das klare Wasser süßer Wein.“

Und doch fehlte etwas. Sie wollte in seiner leiblichen Nähe sein. Maria war noch von seiner Anwesenheit abhängig. So wie alle anderen Nachfolger Jesu lernen mussten, ohne seine körperliche Anwesenheit auszukommen, so musste auch Maria lernen, eine innigere Gemeinschaft auf geistlicher Ebene mit ihm zu haben. Es war notwendig, dass sich ihre irdische Zuneigung in eine geistliche verwandle.

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ waren die Worte an den zweifelnden Thomas (Johannes 20, 25-29), die auch ihr galten.

Haben Sie sich auch Gedanken darüber gemacht, warum Maria das Verbot, Jesus anzurühren, erhielt, während Thomas ein Gebot erhielt, es zu tun? Das Wort haptein, das im Grundtext gebraucht wird, kann auch „anklammern“ oder „festhalten“ bedeuten, in der Befehlsform: „Halte mich nicht länger fest.“ Maria war wahrscheinlich auf ihr Angesicht gefallen und hatte seine Füße umklammert. Man könnte den Text so übersetzen:

„Höre auf, mich festzuhalten, denn ich bin noch nicht aufgefahren. Du brauchst mich nicht festzuhalten, als ob ich sofort verschwinden würde. Freue dich lieber und geh‘, erzähle den Jüngern, dass ich auffahren werde zu meinem und eurem Vater.“

So verstanden löst sich das Problem. Thomas glaubte nicht einmal, dass Jesus auferstanden war, und wurde deswegen gebeten, Jesus anzutasten.

Jesus zeigte sich nach seiner Auferstehung nie in der Öffentlichkeit. Das Vorrecht, ihn zu sehen, hatten nur seine besonderen Freunde. Sie sollten seine Auferstehung kundgeben. Solche, die seit dem dieser Kunde Glauben geschenkt haben, ohne zu sehen, werden von Jesus glücklich gepriesen.

Jesus beauftragte Maria, seinen anderen Freunden und Jüngern von seiner Auferstehung zu erzählen. Sie durfte die größte und wichtigste Nachricht, die es je gegeben hat, weiter geben.

„Sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater.“ (Johannes 20, 17)

Maria hatte den Herrn auf seinen Reisen betreut, blieb in seiner Nähe, bis seine Leiche ins Grab gelegt wurde, und jetzt war er wieder zu ihr zurückgekommen. Ob diese Frau ahnte, mit welch einer Welt bewegenden Botschaft sie an diesem Morgen beauftragt war? Sie gehörte zu den Ersten, die Jesus nach seiner Auferstehung sah und mit ihm sprach.

„Da kommt Maria Magdalena und verkündigt den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und dass er solches zu ihr gesprochen habe.“ (Johannes 20, 18)

Maria wird hier zum letzten Mal erwähnt. Wir können uns aber gut vorstellen, dass sie unter denen war, die im Obergemach zusammen beteten, bis der Heilige Geist ausgegossen wurde. (Apostelgeschichte 1, 14) Übrigens nach dem Kommen des Heiligen Geistes werden seine Nachfolger vieles verstanden haben, wofür sie vorher blind gewesen waren.



Die Gruft

Wer von Ihnen ist schon einmal in Israel gewesen? Wer eine solche Gruft noch nie gesehen hat, kann sich schlecht vorstellen, um was es geht. Wir hatten das Vorrecht, auf einer geschenkten Israelreise das Gartengrab außerhalb der Mauer Jerusalems zu besuchen. Wenn man in den Garten eintritt, sieht man vor sich eine hohe Felswand. Unten in dieser Wand ist eine ausgehauene Öffnung und dahinter ein größerer ausgehöhlter Raum. In diesem Raum sind etliche kurze, bettartige Vertiefungen ausgehauen worden, in die die Leichen gelegt wurden. Man sagt, dass die Liegestellen so kurz waren, weil man die Leichen halb sitzend bestattete. Vor der Öffnung ist eine Rille ausgeschlagen, in der man eine runde Steinscheibe hin und her rollen kann. Dieser Stein ist gross genug, um die ganze Öffnung abzudecken. Ob das Gartengrab, das man heute sehen kann, dasjenige von Jesus war, kann man nicht mit Sicherheit sagen, aber es dient zum besseren Verständnis. Oberhalb dieser hohen Felswand soll Golgatha gewesen sein. Man darf heute nicht hinauf, weil die Araber dort oben eine Beerdigungsstätte haben. Sie ist nur für Moslems zugänglich.

Der Trost des leeren Grabes

Weil bei den anderen Frauen zuerst der Schrecken überhand nahm (Markus 6, 8), sagten sie es niemandem, bis Maria Magdalena kam und ihnen von ihrem Gespräch mit Jesus erzählte (Johannes 20, 18). Dadurch wurden dann auch ihre Zungen gelöst. Die Angst und das Zittern der Frauen wird dann bald in ein Loben und Danken, ein Preisen und Anbeten verwandelt worden sein. Ihre Kummertränen wurden in Freudetränen verwandelt.

Sie und ich können hoffnungsvolle Tränen weinen, wenn unsere Lieben im Herrn sterben, denn sie werden ruhen, bis wir uns mit der Entrückung in der Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus wiedersehen. Nichtchristen, die einen Lieben beerdigen, verlassen das Grab ohne jegliche Hoffnung, ihn je wieder zu sehen.

Maria ging zum Grab, als es noch dunkel war, d.h., sehr früh. Wenn man Psalm 63 liest, könnte man meinen, er wäre von Maria gedichtet:

„O Gott, du bist mein Gott!

Frühe suche ich dich.

Es dürstet meine Seele nach dir.

Mein Fleisch schmachtet nach dir

in einem dürren, müden Lande,

wo kein Wasser ist.

Wie gerne sähe ich deine Macht und Herrlichkeit

so, wie ich dich im Heiligtum sah;

denn deine Gnade ist besser als Leben.

Meine Lippen sollen dich preisen.

So will ich dich loben mein Leben lang,

in deinem Namen meine Hände aufheben.

Meine Seele wird satt wie von Fett und Mark,

und mit jauchzenden Lippen lobt dich mein Mund,

wenn ich deiner gedenke auf meinem Lager,

in den Nachtwachen über dich sinne;

denn du bist meine Hilfe geworden,

und unter dem Schatten deiner Flügel juble ich.

Meine Seele hängt dir an.

Deine Rechte hält mich fest.

Jene aber, die meine Seele zu verderben trachten,

müssen hinab fahren in die untersten Örter der Erde!

Man wird sie dem Schwert preisgeben.

Eine Beute der Schakale werden sie sein!

Der König aber soll sich freuen in Gott.

Wer bei ihm schwört, wird sich glücklich preisen.

Aber jedes Lügenmaul wird verstopft!”

Wie ist es bei uns? Suchen wir Jesus in der Frühe? Sind wir in unserer Suche fleißig? Die meisten von uns verstehen, was eine fleißige Hausfrau ist. Keine Ecke wird übersehen. Gehen wir mit demselben Fleiß auf die Suche nach Jesus? Wäre Maria nicht so früh gegangen, wäre sie nicht die Erste gewesen, die mit Jesus sprach. Was hätte sie doch verpasst! Ich wünsche uns ein fleißiges Suchen nach Jesus, damit wir den Segen, den er für uns bereit hält, nicht verpassen.
Als die Frauen unterwegs zum Grab waren, hatten sie sich schon Sorgen gemacht, wie sie nur den Stein entfernen könnten. Woran sie nicht dachten, war das Siegel des Landpflegers. Den hätten sie keinesfalls entfernen dürfen. ABER GOTT! .. der seinen Kindern immer vorangeht und alles bis ins kleinste Detail plant und ordnet, hatte beides, Siegel und Stein, entfernt. Die Frauen hatten freien Zugang.
Wir dürfen getrost alle unsere Sorgen auf Jesus werfen, denn unsere Sorgen kommen allezeit zu spät. Unser Herr macht durch seine Fürsorge alle unsere Sorgen zunichte. Seine väterliche Fürsorge hat schon alles vorausgesehen und besorgt.

Wer wälzt uns den Stein aus unserem Wege? (Nach Dächsel)

Der Weg durchs Leben ist voller Leidenssteine, und jeder Tag hat seine Plage. Manchmal legen sich mächtige und große Steine in unseren Weg, so dass wir kaum darüber hinwegkommen können. Diese Steine sind Hindernisse wie Krankheiten, Eheprobleme, Versuchungen aller Art und eventuell auch Verfolgungen. Wenn wir Christus als Lebensbegleiter wählen, kann kein Stein, kein Fels uns aufhalten, das Ziel zu erreichen. Es gibt keinen Stress, keine Triibsal so tief, dass unser Herr uns nicht mit seiner Hand hinausführen kann.

Als ich über dieses nachdachte, erinnerte ich mich an unsere Ruth. Haben Sie schon einmal ein Kind um ein Haar an den Herrn zurück geben müssen?

Unsere Ruth war neun Monate alt, als sie plötzlich an einer Virusinfektion des Verdauungssystems erkrankte. Sie hörte auf zu essen und zu trinken. Weil sie die ganze Körperflüssigkeit durch Erbrechen und Durchfall verlor, war es so schlimm, dass ich außer Wäschewaschen und Aufhängen nichts anderes tun konnte. Der Herr war gnädig und gab einen strahlenden sonnigen Tag dazu, sodass die Wäsche bald trocknete. Mein Mann hat an diesem Tag nichts anderes tun können, als Ruth trocken zu legen und ihre Bettwäsche zu wechseln. Abends war ich so müde, dass ich so-zu-sagen ins Bett gefallen bin. Es war ja nicht nur die Arbeit, sondern auch das Leiden, dass uns so schlauchte. Wir konnten unserem Kind nicht helfen. Sie tat uns so leid. Was würde wohl werden?

Als mein Mann sie zum letzten Mal ins Bett legte, merkten wir, dass sich ihre Augen hin und her rollten und ihr Körper so schwach war, dass sie regungslos da lag. Am Ende unserer menschlichen Kraft, falteten wir nochmals die Hände zum Gebet.

Mein Mann betete in etwa: „Herr, du hast uns dieses Kind gegeben. Wenn Du es wieder nehmen willst, dann wollen wir bereit sein, es Dir zurückzugeben.“

Kaum hatte er diesen Satz ausgesprochen, klingelte das Telefon. Es war der Arzt! Und es war 10 Uhr abends. Nicht gerade von ungefähr! Auf seine Anfrage berichteten wir.

Er sagte: „Bringen Sie das Kind sofort ins Spital.“ Trotz Müdigkeit waren wir in etwa zwanzig Minuten dort. Unser Baby verschwand hinter einer Tür.

Traurig gingen wir mit leeren Händen nach Hause und wussten nicht, ob wir sie je wieder in den Armen halten würden. Eine Woche lag sie auf ihrem Rücken, ihr Beinchen an einer Schiene befestigt. Sie wurde nämlich durch das Bein künstlich ernährt. Wir wussten, dass wir ganz von Gott abhängig waren, denn der Arzt hatte uns gesagt, dass er außer künstlicher Ernährung nichts für das Kind tun könne. Man müsse abwarten, ob der Körper den Virus überwinde oder nicht.

Zu dieser Zeit war es den Eltern nicht erlaubt, ihr Kind zu besuchen. Wir durften Ruth nur ganz kurz durch ein Fenster beobachten. In den ersten Tagen lag sie fast bewegungslos da, aber am sechsten Tag durften wir sie dann wieder nach Hause nehmen.

Es ist wohl überflüssig zu sagen, dass wir Gott von Herzen dankbar waren, denn er hatte die Sache in die Hand genommen. Eigentlich war der Telefonanruf vom Arzt eine Gebetserhörung. Er, der die Krankheit gegeben hatte, nahm sie auch wieder. Das war einer der vielen Steine, die auf unseren Lebensweg kamen. Gott hat ihn weggerollt.

Leider starben in der selben Woche, als Ruth im Spital lag, zwei andere Babies an diesem Virus.

Wer wälzt uns den Stein von unserem Herzen?

„Die Angst um die Seligkeit, der Zweifel an der Sündenvergebung, die Furcht, noch in der Schuld vor Gott zu stehen, ist die größte Last, die das Herz bedrücken kann.“

Manche in dieser Welt tanzen spielend und spottend über die Erde, laden Sünde um Sünde, Schuld um Schuld auf sich. Aber das geht nur so lange, bis sie vor der nackten Wirklichkeit des Unglücks die Kürze des Lebens, des Gewissens Anklage und Gottes Ungnade, erkennen.

„Dann legt sich ein Druck auf das Herz, dem gewiss kein anderer an grauenhafter Schwere gleicht, und es geht ein Seufzen und Stöhnen durch die Nacht der armen Seele hin, das Engeln und Menschen durchs Mark geht.“

Wenn der Stein vor Jesu Grab geblieben wäre, läge dieser Druck immer noch auf uns – und müsste er liegen bleiben. Wir könnten noch so brünstig am Kreuz Christi hinaufblicken, er könnte sich nicht bewegen, nicht helfen. Wir möchten uns noch so gläubig auf das Blut Jesu stützen wollen, aber wenn Jesus nicht auferstanden wäre, wären wir noch in unseren Sünden. Durch die Auferstehung Christi von den Toten bezeugt Gott, dass sein Blut vor ihm ewiglich bis ins Gewissen hinein reinigt (Hebräer 9, 14). Wir können also Vergebung haben, wenn wir sie haben wollen. Der alte schwere Bann ist gelöst, der schwerste Sorgenstein von unseren Herzen abgewälzt. (nach Müller)

Wer wälzt uns den Stein von unserem Grabe?

Die Frage der Frauen an jenem Ostermorgen wird in der Frage von Paulus wiederholt: „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?“ (Römer 7, 24)

In 1Kor 15, 20 lesen wir: „Nun ist Christus aber von den Toten auferstanden als Erstling der Entschlafenen.“

„Das ist ein Bild von einer Ernte, von der die ersten abgemähten Garben dem Herrn dargebracht werden.“

Seit Adam und Eva liegen viele Samenkörner in der Erde, Gläubige, die begraben wurden. Da Jesus als die erste Garbe der neuen Lebensernte in die himmlische Scheune eingebracht worden ist, ist der Tod für Gläubige auch nur zu einem Schlaf geworden. Es kommt die Stunde, in der die größten Schläfer geweckt werden, solche, die schon lange in der Erde waren. Es kommt die Auferweckung zum ewigen Leben aller, die in Christus starben. Unser armer, elender Leib, endlich von allen Sünden befreit, von allen Schmerzen erlöst, wird aus seinem Grabe auferstehen und sich freuen im Anschauen dessen, der der Erstling unter den erweckten Toten war.
Ich wünsche uns mit Maria Magdalena, die ihre eigene Auferstehung durch ihre völlige Hingabe an ihren Erlöser sicherte, dereinst ein geöffnetes Grab zum ewigen Leben.

Was lernen wir von Maria Magdalena?

Wir lernen, dass Jesus eine gestörte, elende Frau heilen, ihr die Sünden vergeben und sie zu einer treuen und aufopfernden Dienerin machen kann. Sind wir von dämonischen Sünden geheilt? Wir wissen nicht genau, wie der dämonische Einfluss bei Maria ausgesehen hat, aber Bunyan schrieb:

„Ich habe sieben Gräuelsünden in meinem Herzen: Stolz, Neid, Zorn, Ungestüm, Wollust, Gier und geistliche Trägheit.“

Erkennen wir die Sünden, die bei uns für Gott ein Gräuel sind? Jesus will uns davon befreien. Wollen wir nicht diese Sünden mit uns herumschleppen, sondern sie bekennen, dazu stehen, Vergebung erlangen und dann froh und fröhlich Marias Herrn dienen. Jesus wartet schweigend auf uns, dass wir uns ihm freiwillig ergeben.

Zweitens lernen wir, dass eine Frau sehr viel für den Herrn tun kann. Diese Geschichte zeigt uns, dass Gott Großes bereit hält für Frauen, die sich ihm in Liebe und Dankbarkeit ganz hingeben. Marias Glaube war nicht tot. Sie lebte ihren Glauben aus, indem sie mit ihrem Habakuk und Gut, ihrer Kraft, ihrer Zeit und Vielem mehr ihr Leben einsetzte für das Evangelium. Sie bezeugte des Herrn Tod und seine Auferstehung. Es gibt Tausende von Möglichkeiten, in seinem Dienst zu stehen.

Maria Magdalena schuldete viel, gab viel, liebte viel und diente viel. Und wir? Sind wir von unserer Sündenschuld befreit? Wenn ja, lieben wir ihn und dienen wir ihm bis aufs Äußerste! Lasst uns täglich seine Zeugen sein, damit auch andere, die noch verloren sind, ihn finden.

Milliarden von Frauen auf dieser Erde sind nach dem Tode in Vergessenheit geraten, aber Maria Magdalena lebt im Gedächtnis der Heiligen Schrift weiter.


Bücher, die beim Vorbereiten hilfreich waren:
All the Women of the Bible – Herbert Lockyer
Dächsels Bibelwerk
Bible Encyclopedia – Fausset
Schlachter-Bibel
Matthew Henry’s Commentary
Frauen der Bibel – G. Karssen



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